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Hoch im Kurs: Investitionen in Rohstoffen

Ob Anleger in Öl investieren, Gas oder Metallen - Chancen bieten sich viele. Denn der Boom an den Rohstoffmärkten ist ungebrochen, aus mehreren Gründen.

Weil die Weltwirtschaft gedeiht ...

Allein in diesem Jahr wird die Weltwirtschaft laut OECD um fast vier Prozent expandieren. Besonders die Schwellenländer Osteuropas, Asiens und Lateinamerikas zeigen hohe Zuwächse und bauen ihre Anteile am weltweiten Markt stetig aus. China etwa steuert darauf zu, im Jahr 2050 die nach Bruttoinlandsprodukt größte Wirtschaftsmacht zu sein, gefolgt von den USA und Indien.

... boomt die Rohstoff-Nachfrage.

Diese Veränderungen in der globalen Struktur sind schon heute Haupttreiber für den Rohstoffboom. Denn aufstrebende Volkswirtschaften verbrauchen nicht nur enorme Mengen an Basisrohstoffen, z. B. für den Ausbau der Infrastruktur. Auch der Konsum ihrer Bevölkerungen nimmt zu, eine wachsende Mittelschicht verlangt nach Autos, besseren Wohnbedingungen und Nahrungsmitteln wie Kakao, Fleisch oder Zucker. Gestillt werden kann diese hohe Nachfrage nur Schritt für Schritt. Denn das Angebot einiger Rohstoffe ist knapp. Außerdem ist die Erschließung der Rohstoffe kostspielig oder erschwert durch politische Spannungen, harte Umweltbedingungen oder technische Engpässe. Mit einer anhaltenden Rohstoffnachfrage ist daher zu rechnen, zumal viele Schwellenländer selbst Rohstoffproduzenten sind und über ein florierendes Exportgeschäft ihre Wirtschaft und Kaufkraft nachhaltig stärken.

Anlagechancen ganz nach Bedarf.

Doch wie als Anleger von diesem Boom profitieren? Preissteigerungen und entsprechende Renditen sind vor allem bei Rohstoffen zu erwarten, deren Angebot begrenzt ist und deren Erschließung langjährige Investitionszyklen erfordert, beispielsweise Metalle, Öl und Gas. Für das Investment selbst stehen zahlreiche Finanzprodukte zur Verfügung: von Unternehmensaktien mit Rohstoffbezug über Rohstoffaktienfonds zur Diversifizierung des Portfolios bis hin zu strukturierten Zertifikaten. Letztere existieren inzwischen für fast alle Rohstoffarten und mit unterschiedlichsten Sicherheitsmechanismen. Für die Wahl entscheidend sind letztlich die individuellen Anforderungen des Investors sowie seine Anlagementalität.

Wertvoll wie selten zuvor: Öl.

Bei einer Anlage in Öl beispielsweise ist zu berücksichtigen, dass neue Vorkommen nur zögerlich erschlossen werden, politische Schwierigkeiten die Produktion weltweit beeinträchtigen und der durchschnittliche Ölpreis in diesem Jahrzehnt mehr als 50 % über dem der neunziger Jahre liegen wird. Daraus ergeben sich die folgenden Anlagemöglichkeiten: Investitionen in Ölgesellschaften, in Explorationsgesellschaften und Ausrüstern, in Öl selbst oder in Substituten, besonders in Bioenergie-Gewinnung.

Anlagen mit Sicherheit: Metalle.

Auch die Preise von Metallen wie Kupfer, Nickel oder Zink sind weiterhin steigend, bedingt vor allem durch Bau- und Infrastrukturmaßnahmen in Schwellenländern. Die jeweiligen Märkte sind eng und von Spekulationen gekennzeichnet, weshalb sich hier zum einen strukturierte Produkte mit hohem Sicherheitsnetz als Anlageform eignen oder alternativ ein Investment in großen Minengesellschaften. Gold hingegen erscheint als kurzfristige Anlage eher ungeeignet, insbesondere wegen seiner Lagerbestände von 32.000 Tonnen, die einer Jahresproduktion von nur 2.500 Tonnen gegenüberstehen. Als Absicherung für Krisen- oder Inflationszeiten jedoch ist das Edelmetall nach wie vor interessant.

Welche Anlageform auch letztlich gewählt wird: Die Entscheidung sollte immer auf professionellem Research und fundierter Beratung basieren. Unser Private-Banking-Team steht Ihnen dafür jederzeit gern zur Verfügung.

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