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Behavioral Finance: Gefühlssache Geldanlage

Warum lassen so viele Anleger Verluste laufen, anstatt ihre Aktien rechtzeitig zu veräußern? Wieso realisieren sie Gewinne früher als nötig, zu Lasten der Rendite? Weil der Mensch nicht der hochvernünftige „homo oeconomicus“ ist: Gefühle beeinflussen unsere Investmententscheidungen stärker als gedacht. Wie man dieses „emotionale Störfeuer“ bändigen und Anlagen optimieren kann, zeigt die Forschungsrichtung der Behavioral Finance, eine Verbindung aus Ökonomie und Psychologie.

Vom süßen Schein ...

Richtige Entscheidungen fühlen sich gut an, befriedigen unser Bedürfnis nach Harmonie. Deshalb mogeln wir uns an Irrtümern gerne vorbei: durch selektive Wahrnehmung. Sinkt z. B. kurz nach dem Aktienkauf der Kurs, kann sich ein Anleger den Fehler eingestehen und die Papiere mit Verlust abstoßen. Oder er überhört alle Negativnachrichten, konzentriert sich auf Analysten, die seine Entscheidung rechtfertigen und sitzt die Situation aus – mit evtl. noch höheren Einbußen.

... zur herben Überraschung.

Auch Kontrollillusion und zu großer Optimismus schlagen uns häufig ein Schnippchen. Wer Aktien kauft, geht immer davon aus, dass er Gewinne macht. Bestärkt durch seine Erfahrung und die Informationen, die er gesammelt hat. Tatsächlich aber ist die Entwicklung der Finanzmärkte nur begrenzt vorhersehbar. Stets geschehen Dinge, die den Anleger völlig überraschen – und seinen Investmenterfolg möglicherweise gefährden.

Von der Emotion zur weltweiten Turbulenz.

Aus gutem Grund: Bei Veränderungen an den Finanzmärkten spielen nicht nur makroökonomische Daten, sondern vor allem psychologische Phänomene eine wichtige Rolle, z. B. der Herdentrieb. Für den Menschen als soziales Wesen ist es angenehm, in der Masse mitzuschwimmen und anstrengend, sich gegen die Mehrheit zu stellen. Hat er das Gefühl, dass alle Anleger Aktien verkaufen oder kaufen, dann schließt er sich an – ob realwirtschaftlich begründet oder nicht. Das Ergebnis: eine Krise wie zu Beginn dieses Jahres bzw. eine spekulative Blase.

Gewinne sichern durch Disziplin ...

Wie also die Emotionen bändigen und den Investmenterfolg ausschöpfen? Mit Disziplin, lautet eine Antwort der Behavioral Finance. Kursziele und Verlustgrenzen feststecken – und später genau bei diesen Werten verkaufen. Unterstützung bieten Ihnen hierbei die Berater des Commerzbank Private Banking: Als neutrale Ratgeber überprüfen sie Ihre Anlageentscheidungen, decken ungünstige Konstellationen auf, um sie in wirkungsvollere Strategien umzuwandeln.

... und geballtes Know-how.

Dabei kooperieren sie mit Joachim Goldberg, Deutschlands wohl renommiertestem Experten für Behavioral Finance. Der Finanzmarktanalyst und Fachautor stellt den Relationship-Managern – und damit Ihnen als Private-Banking-Kunden – die aktuellen Erkenntnisse dieser Wissenschaft zur Verfügung.

Total Asset Composition.

Eine weitere wichtige Grundlage für den Investmenterfolg: ein ausgewogenes, über mehrere Anlageklassen diversifiziertes Vermögensportfolio. Dafür hat das Commerzbank Private Banking in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut für Asset Management der RWTH Aachen das Analysetool Total Asset Composition entwickelt.

Mit Struktur zum Erfolg.

Orientiert an Ihrer individuellen Risikoneigung, berechnet dieses Werkzeug die für Sie optimale Belegung der acht Vermögensklassen, vom Geldmarkt über Immobilien bis zu Hedgefonds. Die Methoden der Total Asset Composition sind rein finanzmathematisch – und damit frei von emotionalen Einflüssen. Das Resultat: eine Vermögensstruktur mit möglichst hohen Renditeaussichten bei vorgegebenem Risiko.

Detaillierte Informationen zur Total Asset Composition sowie zum Thema Behavioral Finance erhalten Sie jederzeit beim Experten-Team des Commerzbank Private Banking.

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